Energetische Gebäudesanierung

Energetische Sanierungsmaßnahmen an selbstgetnutzten Wohneigentum wird ab 2020 für einen befristeten Zeitraum von 10 Jahren durch einen prozentualen Abzug der Aufwendungen von der Steuerschuld gefördert.

 

Hierzu wird ein neuer § 35 c EStG eingefügt. Förderfähig sind danach Einzelmaßnahmen, die auch von der KfW als förderfähig eingestuft sind, wie

  • die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen oder Geschossdecken,
  • die Erneuerung der Fenster oder Außentüren,
  • die Erneuerung bzw. der Einbau einer Lüftungsanlage,
  • die Erneuerung einer Heizungsanlage,
  • der Einbau von digitalen System zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung und
  • die Optimierung bestehender Heizungsanlagen.

 

Je Objekt beträgt die Steuerermäßigung 20% der Aufwendungen, maximal insgesamt 40.000 Euro. De Abzug von der Steuerschuld erfolgt im Jahr des Abschlusses der Maßnahme und im folgenden Kalenderjahr in Höhe von höchsten 7% der Aufwendungen -höchsten jeweils 14.000 Euro- und im zweiten folgenden Kalenderjahr in Höhe von 6% der Aufwendungen -höchsten 12.000 Euro. Die konkreten Mindestanforderungen werden in einer gesonderten Rechtsverordnung festgelegt, um zu gewährleisten, dass die steuerlichen Anforderungen der noch zu konzipierenden Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) enstprechen.