Was in Zukunft sonst noch kommen wird …

Was in Zukunft sonst noch kommen wird…

 

Der „gelbe Schein“ wird digital

Beschlossen war es schon länger. 2022 ist es nun so weit: Arbeitgeber müssen nicht mehr auf den Krankenschein in Papierform warten. Die Krankenkassen informieren nun vielmehr auf Abruf elektronisch über Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit der gesetzlich versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Allerdings bleibt -zumindest vorerst- die ärztliche Papierbescheinigung erhalten und soll als gesetzlich vorgesehenes Beweismittel für den Versicherten dienen.

 

Freigrenze für Sachbezüge steigt auf 50 EUR

Viele Arbeitnehmer profitieren monatlich von steuerfreien Sachbezügen, die der Arbeitgeber gewährt. Bislang konnten so monatlich Zuwendungen im Wert von 44 EUR steuer- und sozialversicherungsfrei zusätzlich zum Arbeitslohn bezahlt werden. Diese Freigrenze erhöht sich 2022 nun auf 50 EUR.

 

 

Beliebt in diesem Zusammenhang sind auch Geldkarten. Um als steuerfreier Sachbezug zu gelten, müssen diese ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und zudem bestimmte Kriterien nach dem sog. Zahlungsdienstaufsichtsgesetz erfüllen. Die Anknüpfung an dieses Gesetz soll insbesondere verhindern, dass kreditkartenbasierte „Open-Loop-Karten“ steuerfrei behandelt werden. Bis Ende 2021 war das Finanzamt noch gnädig, aber für 2022 sollte von Ihnen geprüft werden, ob die Geldkarte weiterhin zu steuerfreien Vorteilen führt.

 

 

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